Produktbeschreibung / Informationen zur EU Verordnung (GPSR)
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ULVER |
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| Title: | Neverland | |
| Format: | LP (bio-schwarz) mit inside-out gedrucktem Cover, inkl. bedruckter und gefütterter Innenhülle und Schutzhülle | |
| Year: | 27.02.2026 | |
| Label: | House Of Mythology |
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| Tracklist: | 01. Fear in a Handful of Dust 02. Elephant Trunk 03. Weeping Stone 04. People of the Hills 05. They're Coming! The Birds! 06. Hark! Hark! The Dogs Do Bark 07. Horses of the Plough 08. Pandora's Box 09. Quivers in the Marrow 10. Welcome to the Jungle 11. Fire in the End |
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| Info: | Nach drei ULVER Alben –
"The Assassination of Julius Caesar" (2017), "Flowers of Evil" (2020)
und "Liminal Animals" (2024) – die eher auf traditionellen
Song- und Produktionsstrukturen basieren, markiert "Neverland" ein
neues Kapitel in der Geschichte der gefeierten Band aus Oslo. "Mit 'Neverland' haben wir uns einem eher 'punkigen' Geist verschrieben – mehr Träume, weniger Disziplin – einfach freier", kommentiert die Band den kreativen Prozess hinter dem Album. Ausbrüche von Daybreak Synths und rauschende Klänge schaffen die atmosphärische Basis, bevor sich die Wölfe in die Dynamik von ruhigem Ambient und anarchischem Mystizismus vertiefen. Verträumte und mitreißende Texturen entwickeln sich zu trippig-perkussiven Energien, und im Verlauf des Albums öffnen sich üppige, pulsierende und mitunter auch exotischer Klangräume. Abgesehen von einigen wiederkehrenden Stimmen aus der Ferne und Sprachschnippseln ist "Neverland" ein weitgehend instrumentales Album, das an die Stimmung und Struktur jener Zeit erinnert, als die IDM-Sounds der späten 90er Jahre auf die mäandernden Strukturen des Post-Rock trafen. Der Geist der Sample-Kultur vor der Jahrtausendwende wirkt sicherlich auch auf "Neverland", und manche hören vielleicht sogar Anklänge an gefeierte Werke wie "Perdition City" (2000), die "Silence"-EPs (2001) oder das jüngere "ATGCLVLSSCAP" (2016) heraus. Dennoch klingt und fühlt sich "Neverland" irgendwie anders an, eine frische Brise in ULVERs kontinuierlicher Reise der ständigen Neuerfindung. Popmusik aus Zwischenwelten? Eine akustische Halluzination? Oder besser: eine Collage aus Träumen. Das bleibt Euch überlassen. |
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